Lars Eidinger – Brasch Gedichte 2027
19:30 Uhr
Volkshaus, Zürich

Lars Eidinger gilt als einer der bedeutendsten Schauspieler seiner Generation. Am 15.05.2027 kommt er mit Liebesgedichten des Lyrikers Thomas Brasch nach Zürich. Kongenial begleitet von George Kranz …
Lars Eidinger gilt als einer der bedeutendsten Schauspieler seiner Generation. Am 15.05.2027
kommt er mit Liebesgedichten des Lyrikers Thomas Brasch nach Zürich. Kongenial begleitet von
George Kranz am Schlagzeug liest Lars Eidinger aus Braschs Gedichtsammlung. Das Werk des
2001 verstorbenen, vielbegabten Thomas Brasch, den Lars Eidinger nun präsentiert, ist
mannigfaltig: geistreiche Verse, humoristische, ironische Gedichte und immer die Liebe. Jedes
Wort findet die Kraft, eine Geschichte zu erzählen.
Karten für die Lesungen mit Lars Eidinger und Georg Kranz gibt es ab sofort auf ticketcorner.ch
und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
»Ich liebe dich kann man / auf dreierlei Weise betonen. / Wie spricht man den Satz ohne
Betonung?« Liebe ist für Thomas Brasch eine Haltung, die sich jeder Festlegung verweigert. Eine
Haltung, die ihre Träume fürchtend und sehnend der Wirklichkeit aussetzt und das Mögliche stets
in den Horizont des Unmöglichen stellt. Seine dichterische Leidenschaft hofft und verzweifelt,
vertraut und betrügt, preist und vernichtet. Eidinger liest nicht nur Liebesgedichte von Thomas
Brasch – er taucht darin ein.
Brasch liebte Heine, Brecht und Heiner Müller und Eidinger, der derzeit wohl begabteste
Schauspieler seiner Generation liebt Brasch. Das spürt man bei dieser Lesung unmittelbar. Die
Verzweiflung an der Gegenwart, die Liebe, die sie erträglich macht, bringt Eidinger präzise und mit
Gefühl auf die Bühne. Er verneigt sich in Poesie vor Brasch.
Die zum Greifen nahe hervorgebrachten Gefühle des Textes werden musikalisch brillant von
George Kranz unterstützt. Nutzt Eidinger auf der Bühne dabei wie selten die Reduktion seines
physischen Aktionsradius, so nimmt sich Kranz diesen heraus. Er bindet die Ausmasse der Bühne
imposant in sein Spiel ein. Das Zusammenspiel Eidinger-Kranz-Brasch macht diesen Abend zu
einem Bühnenwerk der aussergewöhnlichen Art.
Presseinformation
„Eidinger zitiert, wird er gefragt, wie er seine Kunst lebt, oft Thomas Brasch, einen seiner
Lebensautoren: „MEIN BERUF HEISST MICH NICHT VERSTECKEN, sondern öffentlich entdecken,
Mich zu finden, indem ich mich verliere, …“ Brasch wie Eidinger scheinen in der gleichen
paradoxen Situation: Sie stellen sich mit vollem Risiko, mit offenem Visier, mit ihren Wunden und
ihrer traurigen Wut der Öffentlichkeit.“ Süddeutsche Zeitung (2025).
Über George Kranz:
George Kranz, geboren 1956. Von 1980–83 Schlagzeuger der Berliner Band Zeitgeist, parallel
arbeitet er mit Ulla Meinecke. 1983 erlangte Kranz mit seiner Solo-Single »Trommeltanz« oder
auch »Din Daa Daa« internationale Bekanntheit. Es folgten weiter Solo-Alben, u. a. »Move it!«
(1989) und »Sticky Druisin‹« (1995). Daneben immer wieder Musik für Film und Fernsehen. Seit
»Alles Plastik« (Regie: Wolfgang Kolneder, 1980) regelmässige Arbeiten am Grips Theater – als
Musiker bei »Linie 1« (Regie: Wolfgang Kolneder, 1986) sowie als Texter, Komponist oder
Produzent. Ausserdem Arbeiten als Schauspieler, u. a. im Film »Magic Sticks« (1987), für den er
auch den gleichnamigen Titelsong schrieb, und unter der Regie von Thomas Brasch bei »Der
Passagier – Welcome to Germany« (1988). Seitdem schreibt er Theater- und Filmmusiken und
arbeitete mit Third World, The Roots, den Ying Yang Twins, den Phenix Horns und vielen anderen.
kommt er mit Liebesgedichten des Lyrikers Thomas Brasch nach Zürich. Kongenial begleitet von
George Kranz am Schlagzeug liest Lars Eidinger aus Braschs Gedichtsammlung. Das Werk des
2001 verstorbenen, vielbegabten Thomas Brasch, den Lars Eidinger nun präsentiert, ist
mannigfaltig: geistreiche Verse, humoristische, ironische Gedichte und immer die Liebe. Jedes
Wort findet die Kraft, eine Geschichte zu erzählen.
Karten für die Lesungen mit Lars Eidinger und Georg Kranz gibt es ab sofort auf ticketcorner.ch
und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
»Ich liebe dich kann man / auf dreierlei Weise betonen. / Wie spricht man den Satz ohne
Betonung?« Liebe ist für Thomas Brasch eine Haltung, die sich jeder Festlegung verweigert. Eine
Haltung, die ihre Träume fürchtend und sehnend der Wirklichkeit aussetzt und das Mögliche stets
in den Horizont des Unmöglichen stellt. Seine dichterische Leidenschaft hofft und verzweifelt,
vertraut und betrügt, preist und vernichtet. Eidinger liest nicht nur Liebesgedichte von Thomas
Brasch – er taucht darin ein.
Brasch liebte Heine, Brecht und Heiner Müller und Eidinger, der derzeit wohl begabteste
Schauspieler seiner Generation liebt Brasch. Das spürt man bei dieser Lesung unmittelbar. Die
Verzweiflung an der Gegenwart, die Liebe, die sie erträglich macht, bringt Eidinger präzise und mit
Gefühl auf die Bühne. Er verneigt sich in Poesie vor Brasch.
Die zum Greifen nahe hervorgebrachten Gefühle des Textes werden musikalisch brillant von
George Kranz unterstützt. Nutzt Eidinger auf der Bühne dabei wie selten die Reduktion seines
physischen Aktionsradius, so nimmt sich Kranz diesen heraus. Er bindet die Ausmasse der Bühne
imposant in sein Spiel ein. Das Zusammenspiel Eidinger-Kranz-Brasch macht diesen Abend zu
einem Bühnenwerk der aussergewöhnlichen Art.
Presseinformation
„Eidinger zitiert, wird er gefragt, wie er seine Kunst lebt, oft Thomas Brasch, einen seiner
Lebensautoren: „MEIN BERUF HEISST MICH NICHT VERSTECKEN, sondern öffentlich entdecken,
Mich zu finden, indem ich mich verliere, …“ Brasch wie Eidinger scheinen in der gleichen
paradoxen Situation: Sie stellen sich mit vollem Risiko, mit offenem Visier, mit ihren Wunden und
ihrer traurigen Wut der Öffentlichkeit.“ Süddeutsche Zeitung (2025).
Über George Kranz:
George Kranz, geboren 1956. Von 1980–83 Schlagzeuger der Berliner Band Zeitgeist, parallel
arbeitet er mit Ulla Meinecke. 1983 erlangte Kranz mit seiner Solo-Single »Trommeltanz« oder
auch »Din Daa Daa« internationale Bekanntheit. Es folgten weiter Solo-Alben, u. a. »Move it!«
(1989) und »Sticky Druisin‹« (1995). Daneben immer wieder Musik für Film und Fernsehen. Seit
»Alles Plastik« (Regie: Wolfgang Kolneder, 1980) regelmässige Arbeiten am Grips Theater – als
Musiker bei »Linie 1« (Regie: Wolfgang Kolneder, 1986) sowie als Texter, Komponist oder
Produzent. Ausserdem Arbeiten als Schauspieler, u. a. im Film »Magic Sticks« (1987), für den er
auch den gleichnamigen Titelsong schrieb, und unter der Regie von Thomas Brasch bei »Der
Passagier – Welcome to Germany« (1988). Seitdem schreibt er Theater- und Filmmusiken und
arbeitete mit Third World, The Roots, den Ying Yang Twins, den Phenix Horns und vielen anderen.
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