Die Freiheit der Arbeit(skraft) im 19. und 20. Jahrhundert
19:00 – 20:00 Uhr
Palais Liechtenstein, Feldkirch, Feldkirch
Talk & Vortrag
In diesem Vortrag geht es um die Frage der individuellen wirtschaftlichen Freiheit im 19. und 20. Jahrhundert. Wie frei waren Menschen in der Ausübung wirtschaftlicher Tätigkeiten, welchen Zwängen unterlagen sie? Wie frei waren sie in der Berufswahl? Insb
In diesem Vortrag geht es um die Frage der individuellen wirtschaftlichen Freiheit im 19. und 20. Jahrhundert. Wie frei waren Menschen in der Ausübung wirtschaftlicher Tätigkeiten, welchen Zwängen unterlagen sie? Wie frei waren sie in der Berufswahl? Insbesondere wird thematisiert, wie Menschen unterdrückt und ausgebeutet wurden (Sklavenwirtschaft), um die Industrialisierung der westlichen Welt zu ermöglichen. Diese Menschen wurden ihrer Freiheit beraubt, um mit ihrer Arbeitskraft den Industriekapitalismus und damit auch unseren Wohlstand zu begründen. In Vorarlberg arbeiteten die Menschen freiwillig in den Fabriken. Oder doch nicht? Immerhin sprach Kreishauptmann Ebner 1836 von der „Sklaverei der weißen Bevölkerung" und meinte damit konkret die Kinderarbeit in den Vorarlberger Textilfabriken. Und wie „freiwillig" kamen die Arbeitsmigrant:innen aus dem Trentino und später aus der Türkei und Ex-Jugoslawien nach Vorarlberg? In Kooperation mit dem Wirtschaftsarchiv Vorarlberg. Referent: Gerhard SieglEintritt freiAnmeldung: feldkirch.at/palais-anmeldung
Veranstaltungsort
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