OK KID - Komm, wir bleiben stehen - Tour 2026

OK KID trafen 2013 mit ihrem Debütalbum den Nerv der Zeit, ihr intelligenter Indie mit gerappter Gesellschaftskritik wurde schnell als außerordentlich relevante Popkultur eingestuft. Nach drei Top-Ten-Alben und zehn Jahren „Vollgas“-Bandleben, wie das Trio resümiert, melden sich Jonas Schubert, Raffael Kühle und Moritz Rech im Frühjahr 2024 auf unbestimmte Zeit in eine notwendige Pause ab: kein Social Media, keine Konzerte, keine Releases. Und das in Zeiten, in denen das Füttern des Algorithmus und Aufmerksamkeit die wichtigsten Währungen zu sein scheinen – aus damaliger Sicht ein waghalsiges Unterfangen.
Aus heutiger Sicht: ein Segen für die Platte, die in der Off-Zeit entstand. „Komm, wir bleiben stehen“ heißt das fünfte Studioalbum von OK KID, erscheint Ende Mai 2026 und sticht aus ihrem bisherigen Werk heraus – das macht schon der Track „Hoffnung stirbt 1–3“ klar: OK KID treffen das JETZT im wundesten Punkt. Auch live gibt die Band ein Lebenszeichen: Ein Guerilla-Gig im Februar in ihrer Heimatstadt Gießen, bei dem sie die News vom neuen Album droppen, gibt der Community Gewissheit: OK KID sind zurück.
„Komm, wir bleiben stehen“ zeigt, was passieren kann, wenn Musiker politische, gesellschaftliche und persönliche Irrungen aufsaugen und in musikalisch-kunstvolle Statements gießen. OK KID gelingt das authentisch – Haltung war ihrer Musik immer wichtig. So ehrlich, ungefiltert, wütend und verletzt hat man sie jedoch selten gehört. Besonders deutlich wird das in der intensiven Ode ans Außenseiter- und Rebellentum „Rave On“: „Solang wir uns noch haben, ham die andern nicht gewonnen“, schreit Jonas Schubert fast ins Mikrofon und macht unmissverständlich klar: Wenn es überhaupt noch Hoffnung dieser Tage gibt, dann ist das die Gemeinschaft - es lohnt sich, für seine Ideale und Werte einzustehen.
Der Band geht es darum, sich nicht vom toxischen Strudel der Gegenwart mitreißen zu lassen. Das Album ist eine Suche nach Geborgenheit in einem dystopischen Umfeld, gespiegelt in Wortbeiträgen von Luisa Neubauer im „Rave On“-Intro und Max Richard Leßmann in „Hoffnung stirbt 1“. „Komm, wir bleiben stehen“ will hat nicht den Anspruch, das wichtigste politische Popalbum der letzten Jahre zu sein, ist vielmehr ein Gegenstück zu leicht verdaulichen Pophäppchen: chansoneske Skits, verspulte Gedanken und Banger für die Festival-Bühne im aktuellen OK KID-Sound: Der bandeigene Mix aus Garage-Drums, Shoegaze-Gitarren, Jungle Anleihen, Sample-Chops und neu gedachten 808s ist 2026 zum Alleinstellungsmerkmal gereift.
Vor allem aber ist die Platte dafür gemacht, live erlebt zu werden. Wie gut, dass das Trio endlich auf die Bühne zurückkehrt!
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Gut zu wissen zum Ampere / Muffatwerk
Das Ampere gehört zum Muffatwerk in der Zellstraße 4 und ist dessen kleinere, stärker clubartig ausgerichtete Spielstätte. Neben dem Ampere befinden sich auf dem Gelände unter anderem die größere Muffathalle, Studios, das Muffatcafé und ein Biergarten. Das Ampere öffnet nur an Veranstaltungstagen, in der Regel etwa eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Das Muffatwerk empfiehlt ausdrücklich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit der S-Bahn sind die Stationen „Rosenheimer Platz“ und „Isartor“ geeignet; am Isartor ist die Muffathalle bereits ausgeschildert. Mit der Tram erreicht man das Gelände über die Linie 16 an den Haltestellen „Deutsches Museum“ oder „Am Gasteig“ sowie über die Linien 15 und 25 am „Rosenheimer Platz“.
Parken
Direkt am Muffatwerk gibt es keine regulären PKW-Parkplätze; das Befahren ist dort nur zum Be- und Entladen vorgesehen. Als Parkmöglichkeiten nennt das Muffatwerk unter anderem die Parkgaragen am Gasteig, beim Hilton Munich City und beim Holiday Inn Munich – City Centre. Fahrradständer befinden sich direkt im Eingangsbereich des Geländes.
Barrierefreiheit
Das Muffatwerk gibt an, für Menschen mit Behinderung barrierefrei zugänglich zu sein; auch das Ampere wird ausdrücklich als barrierefrei beziehungsweise behindertengerecht ausgewiesen. Für Besucher mit entsprechendem Parkausweis stehen außerdem ausgewiesene Behindertenparkplätze am Müller'schen Volksbad und in der Gasteiggarage zur Verfügung.
Besonderheit
Das Ampere bietet eine offene Galerie, von der aus sich das Geschehen im unteren Veranstaltungsbereich überblicken lässt. Neben der Hauptbar gibt es auf der oberen Ebene eine weitere Bar mit Sitz- und Stehmöglichkeiten. Dadurch unterscheidet sich die Location deutlich von der größeren Muffathalle und eignet sich besonders für Konzerte mit unmittelbarer Clubatmosphäre.
Gut zu wissen zur Muffathalle München
Die Muffathalle befindet sich in der Zellstraße 4, 81667 München und gehört zum Muffatwerk. Auf demselben Gelände befinden sich unter anderem das kleinere Ampere, Studios, das Muffatcafé und ein Biergarten. Die Muffathalle öffnet nur an Veranstaltungstagen, üblicherweise etwa eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. In der Halle befindet sich eine große zentrale Theke für die gastronomische Versorgung.
Für die Anreise eignen sich die S-Bahn-Stationen Rosenheimer Platz und Isartor; am Isartor ist die Muffathalle bereits im S-Bahnbereich ausgeschildert. Mit der Tram erreicht man das Muffatwerk über die Linie 16 an den Haltestellen Deutsches Museum oder Am Gasteig sowie über die Linien 15 und 25 am Rosenheimer Platz. Das Muffatwerk empfiehlt ausdrücklich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Direkt am Muffatwerk gibt es keine regulären Besucherparkplätze; PKW und LKW dürfen dort lediglich zum Be- und Entladen halten. Als nahe Parkmöglichkeiten nennt das Muffatwerk die Parkgaragen am Gasteig, beim Hilton Munich City sowie beim Holiday Inn Munich – City Centre. Fahrradständer befinden sich direkt im Eingangsbereich des Geländes.
Das Muffatwerk gibt an, für Menschen mit Behinderung barrierefrei zugänglich zu sein; auch die Muffathalle selbst wird als behindertengerecht ausgewiesen. Für Besucher mit entsprechendem Behindertenparkausweis stehen außerdem ausgewiesene Stellplätze am Müller'schen Volksbad sowie in der Gasteiggarage zur Verfügung.
Die Muffathalle unterscheidet sich vor allem durch ihren erhaltenen Industriecharakter von einer klassischen Konzerthalle. Die ehemalige Turbinenhalle besitzt hohe Decken und einen offenen Dachstuhl; Bühne, Bestuhlung und Tribünen können je nach Veranstaltung unterschiedlich angeordnet werden. Dadurch reicht die Nutzung von großen Stehkonzerten und Partys bis zu bestuhlten Kulturveranstaltungen.
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