Die Ehnerts - Wir müssen reden

Daniel Luis - HYPERAKTIV
Jennifer und Michael Ehnert haben sich vor langer Zeit das Ja-Wort gegeben - und seitdem streiten sie sich. Meistens öffentlich und sehr zur Freude des Publikums. Dank ihrer Erfolgs-Programme „Küss langsam“ und „Zweikampfhasen“ haben sie sich auf deutschen Bühnen mittlerweile als die Beziehungskampfexperten etabliert, die vor keinem Thema zurückschrecken, solange es nur dazu geeignet ist, dem anderen eine schmerzhafte Breitseite zu verpassen.
Die Ehnerts können aus dem Stegreif Vorträge halten über die biologischen Unterschiede der Geschlechter, über den Kampf um Frauenrechte, über die Funktion von Sex und über die Dysfunktion von Sex, über den Gender-Pay-Gap, über die #metoo- Bewegung, über die Entstehungsgeschichte der Ehe, über geschlechtsspezifische Kommunikationsdefizite und ganz besonders gern und detailliert über die Fehler des anderen – was zu ihrer großen Überraschung dann stets zu neuem Streit führt.
Keine Frage: Die Ehnerts brauchen eine Therapie!
Allerdings realisieren die beiden schnell, dass die meisten Therapiemaßnahmen eigentlich nur auf klassischen Schauspieltechniken beruhen. Warum also aus dem Haus gehen und horrendes Geld ausgeben, wenn man sich eine Paartherapie auch selber stricken kann?! Zuhause, im Pyjama – und ohne dass irgendein studierter Dritter dazwischen quatscht.
„Wir müssen reden“ bietet nicht nur tiefenpsychologischen Einblick in Frauengehirne und Männerhandtaschen, sondern auch Zugang zu geheimen Paarwelten, die nie ein Außenstehender je zuvor betreten hat. „Wir müssen reden“ ist eine rasante Zwei-Personen-Komödie, die funktioniert wie eine Peep-Show (nur ohne Ausziehen!), wie eine OP am offenen Herzen (nur ohne Narkose!) wie eine göttliche Erleuchtung (nur ohne Gnade!). „Wir müssen reden“ bietet den beiden Vollblut-Komödianten Ehnert & Ehnert erneut ein Schlachtfeld für ihren höchstprivaten Ehekrieg. Doch wer die Ehnerts kennt, ahnt, dass sie sich damit allein nicht zufriedengeben werden: Und so wird „Wir müssen reden“ schließlich zu einem weltumspannenden psychologischen Rundumschlag, der vor niemandem Halt macht.
Nützliche Informationen zum Veranstaltungsort Schlachthof München
Gut zu wissen zum Schlachthof München
Der Schlachthof ist eine etablierte Bühne für Kabarett, Comedy, Konzerte und Lesungen im Münchner Schlachthofviertel. Zum Haus gehört außerdem ein Wirtshaus mit eigener Gastronomie.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Direkt beim Schlachthof liegt die Bushaltestelle Zenettistraße, die von der Linie 62 bedient wird. Zu Fuß erreichbar sind außerdem die U-Bahnhöfe Goetheplatz und Poccistraße mit den Linien U3 und U6.
Parken & Fahrrad
In der Zenettistraße gibt es kostenpflichtige öffentliche Parkplätze, das Angebot rund um das Haus ist jedoch begrenzt. Der Betreiber empfiehlt deshalb ausdrücklich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad.
Barrierefreiheit
Die Veranstaltungsräume sind stufenlos über den Biergarten beziehungsweise einen seitlichen Zugang erreichbar. Im Haus gibt es eine ebenerdige Toilette sowie gut erreichbare Plätze für Rollstuhlfahrer in den Veranstaltungsräumen. Da diese Plätze begrenzt sind, bittet der Betreiber bei Nutzung eines Rollstuhlplatzes um vorherige Anmeldung. Eigene Behindertenparkplätze sind nicht vorhanden.
Gastronomie
Zum Schlachthof gehört ein Wirtshaus mit eigener Gastronomie. Angeboten werden warme Speisen, Brotzeiten und Desserts; Essen vor einer Vorstellung ist grundsätzlich möglich.
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