Blood Red Shoes

Gegründet im Jahr 2005 im südenglischen Brighton, entstand die Band aus dem Zerfall vorheriger Projekte. Ein Neuanfang, der schnell Fahrt aufnahm: Schon früh erspielten sich Carter und Ansell mit hunderten Konzerten eine Reputation, die weniger auf kalkulierter Karriereplanung als auf schierer Bühnenwucht beruhte. Ihr Debüt „Box of Secrets“ wurde 2008 veröffentlicht, doch der eigentliche Motor der Band war stets das Live-Erlebnis: laut, kompromisslos, körperlich.
Gerade diese Energie ist es, die Blood Red Shoes bis heute antreibt. Während sich Genres zunehmend in Nischen auflösen, besteht das Duo darauf, sich schlicht „Rockband“ zu nennen, ein Begriff, der, wie sie selbst sagen, fast nichts mehr bedeutet und gerade deshalb passt. Zwischen Alternative Rock, Indie-Anleihen und einem bewusst rohen Sound bleibt ihre Musik schwer greifbar, aber umso unmittelbarer.
Ein zentrales Kapitel dieser Geschichte spielt sich auf den Bühnen der Welt ab. Über 300 Konzerte bereits in den frühen Jahren, Festivals wie Reading oder T in the Park, später internationale Tourneen – Blood Red Shoes haben sich ihr Publikum im wahrsten Sinne des Wortes erspielt. Ihre Shows sind keine perfekt choreografierten Spektakel, sondern physische Ereignisse: zwei Menschen, die den Raum mit maximaler Intensität füllen. Für 2026 kündigt das Duo nun seine erste große Tour seit den Jubiläumskonzerten 2024 an, mit einem Set, das alte Stücke mit neuem Material verbindet.
Denn nach vier Jahren Pause erscheint 2026 neue Musik – vollständig selbst geschrieben, produziert und gemischt. Ein Werk, das nicht nur künstlerische Autonomie demonstriert, sondern auch die Konsequenz, mit der Carter und Ansell ihren eigenen Weg gehen. Parallel dazu zeigt Carters Soloarbeit eine andere, introspektive Seite, doch im Kern bleibt das Duo ein Ort der Reibung, der Lautstärke, der Unmittelbarkeit.
Im Herbst 2026 wird dieses Universum dann auch wieder in Deutschland erfahrbar sein. Bei vier Konzerten, die weniger als Rückkehr denn als Fortsetzung einer langen, lauten Geschichte verstanden werden wollen.
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Diese Woche in München
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Gut zu wissen zum Technikum München
Das Technikum befindet sich in der Speicherstraße 26, 81671 München im Werksviertel-Mitte. Es gehört zu den größeren Kultur- und Eventlocations des Quartiers und liegt in unmittelbarer Nähe weiterer Spielstätten wie TonHalle und WERK7 theater.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Das Werksviertel-Mitte liegt direkt am Münchner Ostbahnhof, der nur etwa drei Gehminuten vom Quartier entfernt ist. Am Ostbahnhof halten die S-Bahn-Linien S1 bis S8, die U-Bahn-Linie U5, die Tramlinie 19 sowie mehrere Buslinien. Vom Hauptbahnhof beträgt die Fahrt mit der S-Bahn laut Werksviertel-Mitte etwa zehn Minuten.
Parken
Im Werksviertel-Mitte stehen zwei rund um die Uhr geöffnete Tiefgaragen zur Verfügung. Der Autospeicher befindet sich in der Atelierstraße 8 und bietet 383 Stellplätze sowie Ladepunkte für Elektrofahrzeuge. Der Autosaal in der Atelierstraße 5 verfügt über weitere 323 Stellplätze.
Barrierefreiheit
Der Zugang zum Technikum ist ebenerdig und in der Location befindet sich ein behindertengerechtes WC. Auf dem Gelände des Werksviertel-Mitte stehen außerdem gekennzeichnete Behindertenparkplätze an der Oberfläche und in den Tiefgaragen zur Verfügung. Informationen zu Rollstuhlplätzen und möglichen Tickets für Begleitpersonen sind abhängig von der jeweiligen Veranstaltung und sollten direkt beim Veranstalter erfragt werden.
Besonderheit
Das Technikum hat einen direkten Bezug zur Industriegeschichte des Geländes: Der heutige Veranstaltungsort diente zu Zeiten der Pfanni-Werke als Experimentierwerkstatt zur Entwicklung und Erprobung neuer Produkte. Dieser industrielle Ursprung ist Teil der Geschichte des heutigen Werksviertel-Mitte.
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