Tödliche Augenblicke & Himmlische Längen

Tödliche Augenblicke & Himmlische Längen
Robert Schumann
Konzertouvertüre »Julius Cäsar«
op. 128
Hector Berlioz
La mort de Cléopâtre (Lyrische Szene), H 36
Franz Schubert
Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944
»Große C-Dur«
Julia Rutigliano Mezzosopran
Marcus Bosch Erster Gastdirigent
In seinen Memoiren schreibt Hector Berlioz über seine hochdramatische Kantate Cléopâtre, mit der er den Rom-Preis gewinnen wollte: »Ich hatte versucht, in der Szene der Kleopatra den Ausdruck tiefer Qualen zu malen. Ich wollte das letzte Röcheln der sterbenden Königin darstellen.« Doch er scheiterte zum dritten Mal, weil die Jury seine realistische Darstellung des Sterbens als schockierend empfand. Einen stärkeren Kontrast zu Berlioz’ dramatischer Zuspitzung und Schuberts monumentaler letzter Sinfonie gibt es kaum. Robert Schumann schwärmte von ihrer »himmlischen Länge«, die in völlig neue Zeitdimensionen entführt.
Quelle:
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