Was an Empfindsamkeit bleibt / Gespräch mit Daniela Magnani-

Was an Empfindsamkeit bleibt / Gespräch mit Daniela Magnani-Hüller (Regie)
Vor 14 Jahren hat Daniela Magnani Hüller als 16-Jährige einen versuchten Femizid überlebt. Wie konnte es dazukommen? Ihr Dokumentarfilm arbeitet den Fall auf. Behutsam, aber ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, führt sie Gespräche mit Bekannten ihres damaligen Umfelds sowie mit Menschen, die bei ihrer medizinischen Versorgung und der Gerichtsverhandlung eine Rolle gespielt haben. Im Kern dieser Gespräche dringt eine Untätigkeit der Institutionen durch. Mit Super-8- und Digicam-Aufnahmen bringt sie ihre Gedankenwelt ein. Dabei ist die bewusst distanzierte Darstellung erschreckend nahetretend. Ein Film, der Anlass zum Reden gibt. So, 29.11., 11 Uhr: Nach dem Film Gespräch mit Daniela Magnani-Hüller (Regie), moderiert von Nele Schweichel (Kinder- und Jugendpsychiaterin FMH). Eine Veranstaltung im Rahmen von «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» und von Let's Doc! Jeden November und in der ganzen Schweiz ist Let’s Doc! ein Monat, um die Vielfalt des Dokumentarfilms zu entdecken, Filmemacher:innen und Gäste kennen zu lernen und über Themen zu diskutieren, die unsere Gesellschaft bewegen.
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