Christian Poltéra
Tonhallekonzert
Um sich von einer überaus erfolgreichen Konzertreise nach London zu erholen, besuchte der junge Felix Mendelssohn Bartholdy die schottischen Highlands, um auf den Spuren der tragischen Königin Mary Stuart zu wandeln. Die schroffe Natur inspirierte ihn sogleich zur Komposition einer neuen Sinfonie, an der er jedoch 13 Jahre arbeiten sollte und die heute als sein sinfonisches Hauptwerk gilt. Auch Antonín Dvořák gastierte häufig in London und blieb der britischen Hauptstadt Zeit seines Lebens eng verbunden. So kommt es, dass dort auch 1896 sein Cellokonzert h-Moll unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt wurde, das bei diesem Tonhallekonzert vom Schweizer Cellisten Christian Poltéra präsentiert wird. Johannes Brahms soll beeindruckt ausgerufen haben: "Warum habe ich nicht gewusst, dass man ein Cellokonzert wie dieses schreiben kann?"
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