La Hija Cóndor

Olmos Torrico erzählt in eindrucksvollen Bildern von Claras Zwiespalt zwischen indigenen Geburtsritualen und moderner Medizin.
Hoch oben in den majestätischen Anden wächst Clara, eine junge Quechua, in einer indigenen Gemeinschaft auf und begleitet ihre Ziehmutter Ana zu Hausgeburten. Mit ihrer schönen Stimme und rituellen Gesängen hilft sie, neues Leben auf die Welt zu bringen. Während sie tief in den Ritualen verwurzelt ist, spürt sie zugleich die Sehnsucht nach einem Leben in der Stadt. Heimlich lauscht sie Tanzmusik im Radio, die sie von grossen Bühnen träumen lasst.
Als Ärzt:innen das alte Wissen zunehmend in Frage stellen und für Geburten in neuen Kliniken werben, gerät Clara in einen Zwiespalt. In überwältigenden Tableaus erzählt Olmos Torrico von Tradition, Identität und dem Mut, der eigenen Stimme zu folgen.
Alvaro Olmas Torrico
Bolivien 2025
G Im Anschluss Filmgespräch mit Paul Mathis von Comundo, Moderation Christine Stemmermann.
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