Wunderzeit

Nach dem Roman von Cătălin Dorian Florescu, Inszenierung: Ilinca Purică, Spiel: Linus Schütz.
Nach dem Roman von Cătălin Dorian Florescu
‹Wunderzeit› erzählt vom Aufwachsen im diktatorischen Rumänien – von Enge und Angst, aber auch von Sehnsucht, Liebe und dem Traum von Freiheit. Mit Witz und Melancholie beschreibt Cătălin Dorian Florescu in seinem ersten Roman den Alltag zwischen Mangel und Hoffnung – immer vor dem Hintergrund der geplanten Ausreise aus der Diktatur. Jahre später lebt Alin in der Schweiz und blickt von dort auf seine Vergangenheit zurück. Das Ankommen in einem neuen Land wird zum zentralen Moment der Erinnerung: Freiheit bedeutet Sicherheit, aber auch Fremdheit, Sprachbarriere und das Leben mit einem Migrationshintergrund. Der Text erinnert daran, wie fragil Freiheit ist – und wie sehr Herkunft und Erinnerung das Leben in der Gegenwart prägen.
Die rumänische Regisseurin Ilinca Purică begab sich gemeinsam mit Linus Schütz und dem Team auf eine Recherchereise nach Rumänien, um ihre Auseinandersetzung mit dem Roman zu vertiefen.
Begegnungen mit Menschen, Orten und Geschichten vor Ort prägten die Entwicklung der Inszenierung.
Künstlerisches Team:
- Inszenierung – Ilinca Purică
Besetzung:
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