Gespenster

Ein Gesellschaftsdrama über Verdrängung und Befreiung. Familiendrama in drei Akten von Henrik Ibsen, Inszenierung: Anna Bergmann, Spiel: Carina Braunschmidt, Bärbel Schwarz, Dominic Hartmann u. a.
Ein Gesellschaftsdrama über Verdrängung und Befreiung
Helene Alving opferte alles, um den Schein der untadeligen Familie zu wahren. Sie ertrug eine unglückliche Ehe. Sie unterdrückte ihre wahre Liebe. Sie deckte die Unmoral ihres Mannes bis zu dessen Tode. Sie gab sogar den Sohn weg, um ihn vom schlechten Einfluss des Vaters fernzuhalten. Und doch behalten die Wiedergänger der Vergangenheit sie fest im Würgegriff.
In Anna Bergmanns Inszenierung suchen die Gespenster des Patriarchats jedoch nicht nur Helene Alving, sondern auch ihr Dienstmädchen Regine heim. In atmosphärisch dichten, surrealen Tableaus erzählt die Regisseurin von weiblichen Strategien, sich von Gewalt und ererbten und erlebten Zwängen zu befreien.
Familiendrama in drei Akten von Henrik Ibsen
Uraufführung 1882 in Chicago
In einer Übersetzung von Angelika Gundlach
Künstlerisches Team:
- Inszenierung – Anna Bergmann
- Bühne – Ben Baur
- Kostüme – Cédric Mpaka
- Komposition – Heiko Schnurpel
- Videodesign – Sophie Lux
- Lichtdesign – Mario Bubic
- Dramaturgie – Anja Dirks
- Produktionsleitung – Jennifer Muangsiri
- Regieassistenz / Abendspielleitung – Elisa Alge
- Bühnenbildassistenz – Alexander Prekas
- Kostümassistenz – Charlotte Christen
Besetzung:
- Helene Alving – Carina Braunschmidt
- Manders – Bärbel Schwarz
- Osvald Alving – Dominic Hartmann
- Tischler Engstrand – Daniel Lommatzsch
- Regine Engstrand – Regina Raimjanova
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