Ausstellung von Iris Onnen und Irmgard Fischbacher im "Schopf"
des Montafoner Heimatmuseums - im Rahmen der Schrunser Kunst- und Einkaufsnacht.
In zahlreichen Schrunser Geschäften gibt es die Möglichkeit Künstler*innen und ihre Kunstwerke in unbeschwerter Atmosphäre kennenzulernen und zu bestaunen. Das Besondere daran: Nicht nur Profis bekommen die Möglichkeit ihre Werke dem breiten Publikum zu präsentieren, auch Hobby-Kunstschaffende haben bei der Kunst- & Einkaufsnacht die Chance ihre Arbeit auszustellen. Um 18:30 Uhr wird die Veranstaltung mit der Vorstellung der einzelnen Künstlerinnen auf dem Kirchplatz feierlich eröffnet. Im Anschluss laden die teilnehmenden Geschäfte zum Bestaunen, Flanieren und Einkaufen ein – mit Öffnungszeiten an diesem Abend bis 22 Uhr. Detailprogramm der teilnehmenden Geschäfte
https://wirtschaft-montafon.at/kunst-und-einkaufsnacht/
Montafoner Heimatmuseum:
Sonderausstellung "IMWANDEL" - Postkarten und Fotografien von Foto Wolf
zahlreiche Publikationen zum Verkauf
WESENTLICH
Bekannt für ihre Malerei auf gebrauchten Teefiltern, vollzieht Iris Onnen mit ihren neuen Arbeiten zwar keine Abkehr von ihrer bisherigen Kunst, wohl aber eine Wende hin zu neuen Formen, Farben und Materialien. Die mit verlaufender Tusche schnörkellos gezeichneten, nur angedeuteten, gesichtslosen Personen haben keine klaren Konturen, sondern reduzieren sich auf ihr Dasein an unterschiedlichen Orten in unterschiedlichen Möglichkeiten des Miteinanders. Sie interagieren, sie verschmelzen, sie vereinsamen und werden so zu Symbolen menschlichen Verhaltens zu gewissen Zeiten in gewissen Situationen. Wesentliches wird wortlos sichtbar, der Mensch findet sich wieder im Fluss seiner Zeit und entdeckt sich, als schaue er in einen Spiegel. Die Kostbarkeit des Augenblicks unterstreicht Iris Onnen durch die Verwendung handgeschöpften Papiers aus indischer Fertigung.
Verdrahtet - Irmgard Fischbacher
Eisendraht ist ein vielfältiger, überaus nützlicher Werkstoff. Mit ihm kann man Zäune errichten oder Fundamente verstärken. Denken wir an Eisendraht, kommen uns eher gröbere Anwendungszwecke in den Sinn. Ohne Draht kein Stacheldraht, ohne Eisen kein Stahlbeton. Dass Draht auch filigran, überaus biegsam, überaus attraktiv sein kann, wird uns nur selten bewusst. Irmgard Fischbacher aus Rankweil hat diese haptische Seite des Eisendrahts für ihre Kunst auf dem Umweg über die Floristik entdeckt. Schöne Gestecke, ohne feinste sichtbare oder unsichtbare Verdrahtung nicht vorstellbar, haben es ihr angetan. Wie gerne wäre sie Floristin geworden, liebt sie doch das dem Auge Gefällige! Dass es dazu nicht kam, war dem damaligen familiären Zeitgeist geschuldet. Die Liebe zu den schönen Dingen des Lebens aber blieb und damit der Eisendraht als Mittel zum Zweck. Irmgard Fischbacher vertiefte sich in die Möglichkeiten der Drahttechnik und gestaltet filigrane Werkstücke von zauberhafter Gestalt, die nicht nur dem dekorativen Blickfang in Haus und Garten dienen, sondern sich auch für eine praktische und zugleich gefällige Nutzung eignen.
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