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Als Wien Welthauptstadt der Musik war

20:00 Uhr
Pfarrzentrum Altach, Altach
Als Wien Welthauptstadt der Musik war

Wiener Soiree - Lieder des Fin de Siècle

Erica Alberini, Anna Maria Fischer und Lena Garber singen Mahler (Alma und Gustav), Hugo Wolf, Schönberg, Ligeti, aber auch Schubert, Beethoven, Liszt, Bella , Pejačević.

Am Klavier: Yuumi Yamaguchi

Mahler, aber auch Alma; Jahrhundertwende (Fin de siècle), aber auch Beethoven; Wien, aber auch Bratislava, Budapest und Zagreb: Die nächste Altacher Soiree ist wie ein Echo, eine Zusammenfassung der  märchenhaften Träume und Schmerzen der Romantik  durch Komponistinnen und Komponisten, die um 1900 in der Kaiserstadt Wien Musik machten, nicht ohne Humor, Blick nach vorn, und nicht ohne Berücksichtigung der Nachbarschaft. So stehen Lieder von  Liszt, Jan L. Bella oder Dora Pejačević im Programm.

Erarbeitet hat es Tanya Aspelmaier, Professorin an der Hochschule für Musik und  Darstellende Kunst in Wien, mit Sängerinnen, die bei ihr zusätzlich eine Gesangspädagogik-Ausbildung erhalten, den Sopranistinnen Erica Alberini  und Lena Garber und der Mezzosopranistin Anna Maria Fischer. Die Italienerin und die Tirolerin haben sich bis jetzt spezialisiert auf Barockgesang, Fischer auf romantische und neuere Musik. Yuumi Yamaguchi begleitet die jungen Musikerinnen am Klavier.

Im Zentrum  der „Wiener Soirée“ stehen zwei der „Fünf Lieder“ aus dem Jahr 1901 von Alma Mahler und Gustav Mahlers  Vertonungen der Volkslieder aus „Des Knaben Wunderhorn“, aber auch Mörike- und ‚spanische‘ Lieder von Hugo Wolf und klassische Evergreens von Schubert („Gretchen am Spinnrad“ nach Goethe) und Beethoven („Wonne der Wehmut“, ebenfalls ein Goethe-Text). Aus dem Umkreis von Alma Mahler sind Stücke von Alexander Zemlinsky und Johanna Müller-Hermann zu hören. Arnold Schönbergs Kabarett-Song vom Liebhaber mit Glatze und György Ligetis kongeniale Vertonung  von „Der Sommer“ - zwei Strophen des verstörten Hölderlin – versprechen einen hochinteressanten Liederabend, der das Thema Liebe umkreist – was sonst? - , aber dabei die Stimmen und die Sicht von Frauen nicht zu kurz kommen lässt.

Anschließend Beisammensein bei  Wein und Brot. 

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